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    Sprache und Bildung als Integrationsmotoren

    Integration in der Schule

    Bildungseinrichtungen (Kindergärten, Schulen) sind vor allem für Personen mit Migrationshintergrund über einen längeren Zeitraum wichtige Stationen auf ihrem Integrationsweg. Die dort vermittelten (Deutsch-)Kenntnisse und die gelebte gemeinsame Wertebasis stellen die Voraussetzungen für eine gelingende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und somit den Grundstein für einen erfolgreichen Integrationsprozess dar.

    In den letzten Jahren wurde das Bildungssystem durch vermehrte Diversität in den Lehrer/innen- und Klassenzimmern geprägt. Durch die steigende Heterogenität der Schüler/innen nimmt die Notwendigkeit zu, deren Lernprozesse individueller zu gestalten.

    Ziel muss es sein, ein faires und leistungsstarkes Bildungssystem zu schaffen, dass allen Kindern und Jugendlichen gleichermaßen eine individuelle und bestmögliche Förderung zuteilwerden lässt und ihnen die Möglichkeit bietet, sich zu entfalten. Bildung soll dabei als ganzheitlicher, lebenslanger Prozess verstanden werden, der Teilhabe und Chancengerechtigkeit unabhängig von sozialer oder ethnischer Herkunft ermöglicht.

    Ein Unterricht, der jedes Kind und jeden Jugendlichen  entsprechend des individuellen Lern- und Entwicklungsstandes unterstützt, schafft es nicht nur Segregationstendenzen zu verhindern, sondern auch den sozialen Zusammenhalt und das Zugehörigkeitsgefühl zu Österreich zu stärken. Ein leistungsstarkes Bildungssystem spielt daher für die gesamtgesellschaftliche Entwicklung eine wichtige Rolle.

    Integration in der Schule ist nicht nur ein langfristiger, sondern auch ein wechselseitiger Prozess. Es ist daher wichtig, einerseits das schulische Personal sowie die Strukturen auf diese neuen Herausforderungen vorzubereiten, als auch andererseits die Eltern und Kinder verstärkt einzubinden und ihnen die Regeln und Pflichten im Schulalltag verständlich näher zu bringen. Nur gemeinsam können nachhaltige Verbesserungen erzielt werden.

    Integrationsarbeit im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung

    Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung setzt seit vielen Jahren zahlreiche Initiativen, die der Integrationsarbeit dienen. Da es sich bei der Integration um eine Querschnittsmaterie handelt, arbeitet das Ministerium eng mit anderen Ressorts, den Bundesländern und wichtigen Akteurinnen und Akteuren (wie zB dem Österreichischen Integrationsfonds) zusammen.

    Um auch ein bundesweites Bild zur Integration an Schulen zu erhalten sowie bei etwaigen Problemen beratend zur Seite zu stehen, hat die Ombudsstelle für Wertefragen und Kulturkonflikte im Februar 2019 ihre Tätigkeit aufgenommen.

    Ombudsfrau Susanne Wiesinger erhebt aktuell Herausforderungen und Lösungsansätze in diesem Bereich und wird alle Ergebnisse in einem Bericht darlegen.

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