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    Sprachliche Bildung

    Ziel

    Das Bundesministerium setzt zum Thema sprachliche Bildung als übergreifendes Bildungsanliegen zahlreiche Initiativen. Dazu gehören Maßnahmen zur Förderung der Bildungssprache Deutsch, zur Leseförderung sowie zum Fremdsprachenlernen, zum muttersprachlichen Unterricht und zum Minderheitenschulwesen.

    Bildung ist immer auch sprachliche Bildung. Gute Sprachkenntnisse sind der Schlüssel zu mehr Bildungsgerechtigkeit im Schulsystem und zur erfolgreichen Nutzung vorhandener Potenziale. Ein wesentlicher Beitrag zur Chancengerechtigkeit bereits in der Schuleingangsphase ist daher die Förderung der Unterrichtssprache Deutsch. Dabei hat die Absicherung der Grundkompetenz Lesen einen besonderen Stellenwert für den erfolgreichen Wissenserwerb.

    Darüber hinaus umfasst sprachliche Bildung die gesamte sprachliche Vielfalt, also den Bereich der Erst-, Zweit-, Herkunfts- und Fremdsprachen sowie auch der Minderheitensprachen, für die es in Österreich aufgrund verfassungsrechtlicher Bestimmungen ein auf zweisprachiger Bildung basierendes Minderheitenschulwesen gibt.

    Maßnahmen

    Bildungssprache Deutsch

    Der Erwerb beziehungsweise die Kenntnis der Unterrichts- und Bildungssprache Deutsch stellt die Grundlage für die Beteiligung an allen Bildungsprozessen dar und bildet damit eine wesentliche Voraussetzung für den Schulerfolg und die spätere Integration in den Arbeitsmarkt sowie für die Teilhabe am politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben in Österreich.

    Weitere Informationen

    Aktuelle Maßnahmen

    Leseförderung – Literacy

    Das Bundesministerium sieht „Lesen“ als Grundkompetenz an, die den Zugang zu Wissen und die Teilhabe an der Gestaltung unserer Welt ermöglicht. Die Kulturtechnik „Lesen“ ist daher in allen Schularten, in allen Altersstufen und in allen Unterrichtsgegenständen sowie im außerschulischen Bereich verankert.

    Weitere Informationen: Leseförderung

    Fremdsprachenlernen

    In einem gemeinsamen Europa und einer globalisierten Welt erweitern Sprachkompetenzen mehr denn je die Perspektiven für persönliche Weiterbildung und berufliche Entwicklung. Der Bedeutung des Fremdsprachenlernens und der Förderung der vorhandenen Mehrsprachigkeit wird durch die Berücksichtigung des Sprachenlernens in der Grundschule und einem breiten Sprachlernangebot in der Sekundarstufe Rechnung getragen.

    Weitere Information: Fremd- und Mehrsprachigkeit

    Mehrsprachigkeit und Muttersprachlicher Unterricht

    Über 26 Prozent aller Schülerinnen und Schüler in Österreich verwenden im Schuljahr 2017/18 in ihrem Alltag neben Deutsch eine andere Sprache. Es ist Aufgabe der Schule, alle Kinder und Jugendlichen unter Berücksichtigung ihrer unterschiedlichen (sprachlichen) Voraussetzungen bestmöglich zu fördern. Daher wird an zahlreichen österreichischen Schulen muttersprachlicher Unterricht in insgesamt über 26 Sprachen angeboten.

    Weitere Information: Muttersprachlicher Unterricht

    Minderheitenschulwesen

    Die in Österreich ansässigen Volksgruppen sind für das Land in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung und das Zusammenleben in mehrsprachigen Gebieten hat eine jahrhundertelange Tradition. Das Schulsystem spielt dabei für eine kontinuierliche positive Entwicklung eine tragende Rolle. Auf Grundlage der Minderheitenschulgesetze werden neben Deutsch an zweisprachigen Schulen in Kärnten Slowenisch und im Burgenland (Burgenland-)Kroatisch sowie Ungarisch in annähernd gleichem Ausmaß als Unterrichtssprache geführt.

    Weitere Information: Minderheitenschulwesen

    Kontakt

    Abteilungsleiterin Dr.in Muriel Warga-Fallenböck
    Abteilung I/3 - Sprachliche Bildung, Diversität und Minderheitenschulwesen
    T +43 1 53120-4722
    sprachlichebildung@bmbwf.gv.at

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